SSV Nümbrecht

    Die Trainerfrage ist geklärt. Maik Alzer übernimmt ab sofort die Geschicke unserer 1. Mannschaft.

    Der SSV Homburg-Nümbrecht hat die Suche nach einem neuen Coach für die 1. Mannschaft erfolgreich beendet: Maik Alzer übernimmt den Posten mit sofortiger Wirkung und beerbt damit Hans Jordan, der am vergangenen Sonntag letztmals an der Seitenlinie stand. Seine Ära, die 2012 mit dem Gewinn des Kreismeistertitels und dem Aufstieg in die Bezirksliga gekrönt wurde, ging nach zweieinhalb Jahren unrühmlich zu Ende: Der SSV unterlag dem bisherigen Schlusslicht Bergfried Leverkusen mit 1:3. Die Nümbrechter verloren sieben der letzten acht Partien und sind auf den zehnten Platz zurückgefallen.

    „Wir wollten einen jüngeren Trainer verpflichten, auch weil dieser Wunsch von den Spielern geäußert wurde. Wir hatten zwei Wunschkandidaten und haben einen von ihnen bekommen. Maik kennt die Liga sehr gut und bringt eine große Erfahrung als Spieler mit. Im fußballerischen Bereich kann die Mannschaft noch einiges von ihm lernen“, erklärte Vorsitzender Roger Lang.  Alzer übernimmt ein Team, das in einem tiefen Leistungsloch steckt und stark verunsichert ist. Der Vorstand ist jedoch guter Dinge, dass der 39-Jährige frischen Wind hereinbringt. „Ich gehe davon aus, dass er die richtige Ansprache findet, um die Köpfe freizubekommen, denn Fußballspielen können die Jungs“, so Lang weiter.   

    Maik Alzers bislang einzige Trainerstation war der SV Frielingsdorf, den er im Sommer 2008 als spielender Coach übernommen hatte. Im ersten Jahr führte er den SVF auf Anhieb zum Titel in der Kreisliga A. Nach dem fünften Platz in der Bezirksliga-Premierensaison kam man in der darauffolgenden Spielzeit ins Trudeln, konnte sich dank einer starken Rückrunde aber noch Rang zehn sichern. Im März 2012 trat er von seinem Amt zurück. Als Aktiver war er für den VfR Marienhagen,  Bayer 04 Leverkusen (Junioren) sowie im Seniorenbereich für den FC Wegberg-Beeck, Germania Teveren, Germania Windeck und den TuS Marialinden tätig.

    Quelle: www.oberberg-aktuell.de

    11.12.2013 |