SSV Nümbrecht
    1. HerrenFormkrise hält an

    Nümbrecht verliert nach enttäuschender Offensivleistung in Windeck

    1. Herren

    Germania Windeck - SSV Homburg-Nümbrecht 2:0 (2:0)


    Der SSV Homburg-Nümbrecht konnte die Negativentwicklung in der Rückrunde auch beim Gastspiel in Windeck nicht stoppen. „Die Niederlage ist verdient, weil Windeck 70 Prozent der Zweikämpfe gewonnen hat“, erklärte Trainer Torsten Reisewitz. Das Match fand aus Naturrasen statt und bot wenige Höhepunkte. Christian Rüttgers hätte sein Team in Führung bringen können, verfehlte aber das Ziel (8.) - ein erstes Indiz dafür, dass die Nümbrechter Torallergie unvermindert anhält. Besser machte es ausgerechnet Marvin Hennecken, der gegen seine Ex-Kollegen aus spitzem Winkel erfolgreich war – der 22-Jährige war erst in der Winterpause zu den Germanen gewechselt.

    Vor dem 2:0 behinderten sich Robin Brummenbaum und Christian Rüttgers gegenseitig. Die Gastgeber spielten danach einen langen Ball auf Adrian Müller, der die Innenverteidiger abschüttelte und einnetzte. Die Reisewitz-Equipe benötigte lange, um sich von dem Doppelschock zu erholen und entwickelte erst in der Schlussphase der Partie wieder Torgefahr. Nachdem TSV-Keeper Matteo Tessarolo einen Kopfball pariert hatte, gelang es Tom Barth nicht, die Kugel aus kürzester Distanz über die Linie zu drücken (81.).

    Dann bekam der SSV einen umstrittenen Handelfmeter zugesprochen. Julian Schwarz scheiterte an Tessarolo und setzte den Nachschuss vorbei. Die letzte Chance vergab der eingewechselte Julian Opitz (88.). „Die Galligkeit, die der Gegner vor dem Tor an den Tag gelegt hat, fehlt uns momentan. Man muss die Dinger auch einfach mal erzwingen“, haderte Reisewitz mit der Abschlussschwäche seiner Mannschaft. „Wir schaffen es noch nicht einmal, Geschenke wie den Elfmeter anzunehmen.“

    Tore
    1:0 Marvin Hennecken (28.)
    2:0 Adrian Müller (39.)

    Besonderes Vorkommnis
    Julian Schwarz scheitert mit Handelfmeter an TSV-Torwart Matteo Tessarolo (83.)

    SSV Homburg-Nümbrecht
    Florian Schneider; Dennis Kania, Michel Hock, Alexander Epstein, Philipp Wirsing, Eduard Kelm jr. (70. Julian Opitz), Julian Schwarz, Alexander Ewert (79. Tristan Wolf), Christian Rüttgers (46. Joscha Trommler), Tom Barth, Robin Brummenbaum

    09.04.2018 | Von: Oberberg-Aktuell.de